Hochbetrieb im Teddybärkrankenhaus

Kategorie: Projekte, Veranstaltungen

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Ob ein bisschen Bauchweh, eine Platzwunde oder gar ein gebrochenes Bein – auch Teddybären fangen sich allerlei ein und da muss natürlich schnell geholfen werden. Seit Dienstagvormittag stehen deshalb sechs große Zelte auf dem Schlossplatz und den ganzen Tag laufen besorgte Kinder und geschäftige weiße Kittel umher. Getragen werden die Kittel von Studierenden der Humanmedizin, Zahnmedizin, Pharmazie und Auszubildenden der Physiotherapie. Sie alle packen gemeinsam an, um den Teddybären beim Gesundwerden zu helfen: Bis Donnerstagmittag haben sie schon fast 1300 kleine und große Plüschpatienten versorgt.

IMG_4658Jedes Stofftier – auch Hund, Schlange, Einhorn, Karotte, etc – wird von den Ärzten des Teddybärkrankenhauses genauestens untersucht: Dazu zählt Fieber zu messen genauso, wie den Herzschlag abzuhören und schmerzende Körperteile zu Röntgen. Dann gibt es Pflaster, Verbände, Spritzen und gute Worte vom Arzt, bevor die Apotheker Hustenbonbons, Obst und Ratschläge zum Kuscheln und Spielen verteilen. Die Angst vor dem weißen Kittel ist schon nach wenigen Minuten verflogen und manch ein Kind traut sich, selbst beim verarzten zu helfen.

AnatomieschuleDoch nach dem Arztbesuch ist das Programm noch lange nicht vorbei: In der Anatomieschule wartet ein großer Teddy mit herausnehmbaren Organen darauf, dass die Kinder lernen, wie ihr Körper eigentlich funktioniert. Warum fließt das Blut durch unsere Adern und was passiert eigentlich gerade mit meinem Frühstück?

Auch das Zähneputzen will gelernt sein und wenn man einmal selbst das Gebiss vom Teddy untersucht hat, ist es vielleicht später nicht mehr so schlimm, auf dem Zahnarztstuhl zu sitzen. Zuletzt gibt es da noch das große bunte Schwungtuch und allerlei andere Geräte, mit denen die Physiotherapeuten Bewegung auf den Schlossplatz bringen.

Meist bleibt nach all der Aufregung noch ein bisschen Zeit, um mit den nun gesunden Teddys auf der Wiese vor dem Schloss zu picknicken, bevor es wieder zurück in die Kita oder nach Hause geht. Dank für all das fröhliche Kinderlachen geht nicht nur an all die Helfer, die mit vollem Einsatz für den glatten Ablauf und kurze Wartezeiten in der Teddyklinik sorgen, sondern auch an die zahlreichen Sponsoren die dem Team mit finanzieller oder sachlicher Unterstützung zur Seite stehen: ASI Wirtschaftsberatung, das Uniklinikum Münster, Aldi, Pulmoll, Em-Eukal, das Deutsche Rote Kreuz, die DLRG, die Johanniter und einige mehr.