Gesundheit von Medizinstudierenden

Kategorie: Allgemeines, Im Studium

Neigen Medizinstudierende zu Depressionen oder zu Selbstmordgedanken? Am 6. Dezember 2016 veröffentliche eine Gruppe von Forschern der renommierten Harvard Medical School im Journal of the American Medical Association (JAMA) eine Metastudie zu dieser Frage. Sie werteten dafür mehr als 180 Studien aus 43 Ländern aus. Die wichtigsten Ergebnisse:

1. Etwa ein Viertel (27,2%) aller Studierenden zeigt mindestens gelegentlich depressive Symptome.
2. Nur jeder Siebte davon suchte psychiatrische Hilfe.
3. Elf Prozent gaben Selbstmordgedanken an.

Eine erschreckend hohe Zahl finden wir! Deswegen möchten wir euch daran erinnern, auf euch und eure Kommilitonen achtzugeben und nicht im Lernsumpf zu versinken. Legt ab und zu Lernpause ein, macht Sport, oder trefft euch mit Freunden! All das reduziert den Stress.

Solltet ihr bei euch oder euren Freunden Anzeichen von Überlastung bemerken, sucht euch professionelle Hilfe. Ihr seid schließlich kein Einzelfall und es ist keine Schwäche sich Hilfe zu holen, sei es bei Freunden oder bei einem ausgebildeten Psychologen.

An unserer Fakultät bietet das IFAS psychologische Beratung an (siehe Link unten). Frau Dipl. Psych. Janina Sensmeier ist ausgebildete Psychotherapeutin und unterliegt natürlich der Schweigepflicht. Des Weiteren gibt es auch die Nightline, ein Zuhörtelefon, das von Studierenden geleitet wird. Auch die KSHG bietet psychologische Beratung an. Die Links findet ihr unten.

Und natürlich könnt ihr uns auch in der Fachschaft besuchen.

https://medicampus.uni-muenster.de/3383.html
https://www.kshg.de/de/beratung-hilfe/psychologische-beratung
http://www.nightline-muenster.de/index.php