Anatomy pocket

Kategorien: Anatomie.

Titel: Anatomy pocket (1. Auflage)
Autor: Sander, Schwarz
Verlag: Börm Bruchmeier Publishing
Preis: 13 EUR
Seitenzahl: 300
ISBN: 9781591032199
Bewertung:

Inhalt

Das englischsprachige pocket-Buch teilt sich in 12 Kapitel auf:

  • General Facts
  • Head, Neck
  • Neck, Chest
  • Cranium, CNS
  • Ventral Wall of Trunk
  • Dorsal Trunk Wall
  • Thoracic Cavity, Viscera
  • Abdominal Cavity, Viscera
  • Retroperitoneum
  • Pelvis
  • Upper Limb
  • Lower Limb

Inhaltlich versucht das sehr kleine Buch (Maße ca. <13cm * <10cm * ~ 2cm) alles anatomische Wissen in Minibuchform unterzubringen. Die Kapitel sind vollständig, jedoch sehr oberflächlich.Das Buch besteht aus vielen Übersichtsbildern, die auch beschriftet sind. Dazu gibt es oft kleine Tabellen oder kurze Texte, die aber meist Stichpunktartig gefasst sind.

Didaktik

Die Bilder in dem Buch sind gemalt und farblos. Ebenso sind alle Texte in einfachem Schwarz auf Weiß. Die Hauptexte finden sich in grauen Kästen. Die Bilder sind aufgrund der Buchgröße sehr klein, und verlieren dadurch auch an Überblick. Die Bilder sind sinnvoll beschriftet, aber die schwarzen Striche der Beschriftung gehen in den grau-schwarzen Bildern manchmal etwas verloren.

 

Zu bemerken ist auch noch die Textgröße – die bei dem sehr kleinen Buch auch nur natürlich ist. Man muss aber wissen, dass man auch bei guter Sehleistung viel Licht und Ruhe braucht, um die kleine Schrift lesen zu können. Das macht auf auf die didaktische Strategie des Buches aufmerksam: wie der Name verrät, ist das Buch zum Nachschlagen für die (Kittel-)Tasche gemacht, nicht zum lernen. Dafür ist es aufgrund der Farblosigkeit und der Größe sicherlich ungeeignet.

Preis/Leistung und Fazit

Das Buch ist für die Größe eher teuer, aber für die Seitenzahl und den Inhaltsumfang einigermaßen angemessen. Ein Buch in derart kleiner Größe farblos zu gestalten, ist bei einem Fach wie Anatomie sehr unglücklich. Wer für das Nachschlagen so ein Werk braucht, ist natürlich bei dem geringen Investitionsniveau wenig Risiko ausgesetzt. Wo das Buch vielleicht besonders interessant ist, ist für deutsche Studenten, die im englischsprachigen Raum famulieren. Davon sollte auch die nur magere Beurteilung des Buches nicht abschrecken. Wer sich in anatomischen Bildern gut auskennt, der kann das Buch sicherlich als sehr schnelle Übersetzungshilfe benutzen, bzw. sich schnell in die englische Systematik der Anatomie einlesen. Dafür ist jedoch auch ein größeres, ausführlicheres Buch besser geeignet.