Nobel Faces

Kategorien: Sonstige.

Titel: Nobel Faces (1. Auflage)
Autor: Peter Badge
Verlag: Wiley & Sons
Preis: 69,95 EUR
Seitenzahl: 628
ISBN: 9783527406784
Bewertung:

Inhalt

Bei diesem Buch handelt es sich erfrischenderweise mal nicht um ein Lehrbuch, bei dem gilt, möglichst viel des Inhaltes in sich aufzusaugen und dann die prüfungs- und/oder lebensrelevanten Details zu behalten.Als für Mediziner relevant könnte man die Informationen in diesem Buch allerdings schon bezeichnen, denn nicht wenige der Damen und Herren, die in diesem Buch vorgestellt werden, sind selbst Mediziner. Und ein noch größerer Teil beschäftigt sich zumindest mit ähnlichen Themen.

Wie der Titel schon verrät geht es im Buch „Nobel Faces“ um die Gewinner des wohl begehrtesten Forschungspreises, um ihre Arbeit und auch um ihre Leben. Die Zusammenstellung der Personen ist dabei sehr vielseitig, da eben Preisträger aus allen Gebieten forgestellt werden. Alle haben allerdings gemein (zum Teil scheint es das einzige zu sein), dass sie auf ihre Art und Weise und in ihrem Fach eine große Leistung vollbracht haben, die mit dem Nobelpreis geehrt wurde.

Das zweite Wort des Titels verrät etwas über die spezielle Aufmachung des Buches:Hier hat der Autor und Fotograf Peter Badge nämlich nicht nur die Vitae der Nobelpreisträger auf Papier gebracht, sondern eben auch ihre Gesichter.Mir persönlich gefallen die Schwarz-Weiß-Fotos sehr gut, sie sind in unterschiedlichem Stil gehalten und scheinen jeweils den Charakter der Person sehr gut einzufangen. Hier gibt es keine glattgebügelten Portraits, sondern Fotos von echten Menschen. Gerade bei so honoren Persönlichkeiten sind die doch viel interessanter?!

Didaktik

Zur Didaktik brauche ich an dieser Stelle glücklicherweise nicht schreiben, da es eben (ausnahmsweise) ein Buch ist, dass man aus reinem Interessen und ohne böse Prüfungshintergedanken in die Hand nimmt.Trotzdem ein paar kurze Anmerkungen zum Aufbau:Wie schon erwähnt wird jeder Preisträger mit einem Bild vorgestellt. Dies ist dergestalt umgesetzt, dass jedem Preisträger eine Doppelseite gewidmet ist. Auf der linken Seite finden sich Informationen zur Person, rechts dann das Bild. Die Preisträger sind alphabetisch sortiert, so dass es sich hervorragend als Nachschlagewerk eignet. Als solches ist es meiner Meinung nach auch gedacht. Das ganze Buch von vorne bis hinten durchzuarbeiten, könnte ich mir etwas trocken vorstellen. 😉

Preis/Leistung und Fazit

Diese Kategorie zu beurteilen fällt mir schwer, da ich nicht weiß, mit welchen Büchern ich die „Nobel Faces“ vergleichen sollte. Die 69€, die es kostet, sind bekanntermaßen unter Fachbüchern keine Seltenheit und natürlich sollte die große Zahl an Fotos bedacht werden. Für ein „Freizeitbuch“ finde ich den Preis aber trotzdem happig und ich kann mir schwer vorstellen, wie sich ein „armer Student“ ein solches Buch zulegt, wenn man bedenkt in wieviel CDs, Taschenbücher, DVDs oder Pils sich sich dieses Geld auch anders in die Freizeit investieren ließen.Jedem der sich aber um das Geld nicht sorgt oder der vielleicht mal ein nettes Geschenk machen will, sei das Buch aber durchaus ans Herz gelegt.